Am Fr 14.5. haben wir geschlossen. Wir freuen uns euch ab Mo 17.5. wieder bei uns zu begrüßen.

Unsere Rohstoffe


Wir achten sehr auf Qualität und Herkunft unserer Rohstoffe. Daher beziehen wir bevorzugt direkt von Bio-Landwirten aus der Region – alle Zutaten bis auf Reis und Meersalz stammen aus Deutschland. Hier könnt ihr etwas mehr über unsere Rohstoffe erfahren:

 

Buchweizen

Auch wenn der Name vermuten lässt, dass der Buchweizen zu den Süßgräsern gehört ist Buchweizen keine Getreideart, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien, war aber auch lange Zeit in Europa weit verbreitet, denn er gedeiht selbst auf sandigen, nährstoffarmen Böden und ist dabei eine ausgezeichnete Bienenweide. Im Gegensatz zu allen anderen Getreidesorten ist Buchweizen basenbildend, glutenfrei und hat eine hohe biologische Wertigkeit. Buchweizen heißt auf Japanisch Soba und ist sowohl namensgebend für die bekannten Soba Nudeln als auch für unsere Soba Shiro Tamari. Unser Demeter Buchweizen stammt aus Mittelfranken. Er verleiht unseren Produkten einen besonders vielschichtigen Geschmack von blumigen Aromen aber auch herzhaften, torfigen Noten die an Trüffel erinnern.

 

Einkorn

Einkorn ist ein Urgetreide das mit Emmer zu den ältesten Getreidearten zählt. Es wurde schon vor 10000 Jahren in Nahen Osten angebaut. Wie der Name es andeutet, hat jede Ährenspindel des Einkorns nur ein Korn anstelle von zwei wie es sonst bei Weizen üblich ist. Das Korn des Einkorns an sich ist deutlich kleiner als das vom Weizen, was die Verarbeitung noch zusätzlich etwas aufwändiger macht. Auch ist der Ertrag pro Hektar wesentlich geringer als beim Weizen, dafür ist Einkorn anspruchsloser und widerstandsfähiger. Einkorn hat einen höheren Mineralstoffgehalt als Weizen, ist reich an Eiweiß und hat einen nussigen Geschmack. Wie der Name bereits suggeriert, verwenden wir unseren Einkorn aus Oberbayern in unserer Einkorn Koikuchi Shoyu anstelle von Weizen.

 

Schwarzer Emmer

Wie Einkorn zählt Emmer zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Emmer wurde schon in Babylon und im alten Ägypten angebaut und in den meisten Dörfern der Jungsteinzeit gefunden. Aus Emmer sind Hartweizen und Kamut hervorgegangen. Wie beim Einkorn ist der Ertrag pro Hektar deutlich geringer als beim Weizen. Dafür ist auch er sehr viel anspruchsloser und gedeiht auch auf mageren und trockenen Böden und ist dabei widerstandsfähiger. Unser Schwarzer Emmer aus Oberfranken ist besonders würzig, Nährstoff- und Proteinreich.

 

Weiße Lupinen

Nach historischen Aufzeichnungen wurde die Weiße Lupine im Mittelmeerraum schon vor 3000 Jahren angebaut. Neben allen essentiellen Aminosäuren besitzen sie einen hohen Ballaststoffgehalt und wenig Kohlenhydrate. Ihr hoher Wert für Boden, Tier und Mensch wurde erkannt, noch bevor die großartige Eigenschaft von Leguminosen, mit Hilfe von Bakterien in den Wurzelknöllchen Luftstickstoff zu binden, erforscht wurde. Sie versorgt sich also mit den wichtigsten Pflanzennährstoff selbst und stellt der Nachfrucht noch Stickstoff zur Verfügung. Die Pfahlwurzel der Lupine kann tief in untere Bodenschichten eindringen und so längere Trockenphasen überstehen. Doch ist die Weiße Lupine nicht ohne Grund eine Nischenkultur. Der Anbau ist kein Selbstgänger und braucht vor allen kompetente Landwirte an geeigneten Standorten. Wir verwenden die Lupine aus Meckenburg in unseren weißen Sojasoßen. Dort gibt sie der Shoyu einen mild herzhaften Geschmack und belässt die Farbe goldgelb.

 

Salz

Salz ist wohl eines der ältesten und am weitesten verbreiteten Zutaten die sich der Mensch zum Nutzen gemacht hat. Salz beeinflusst sehr stark den Geschmack und gerade bei der Fermentation sowie der Haltbarmachung unabdingbar. Wir verwenden seit neustem ausschließlich handgeschöpftes Meersalz aus den Salinas d’Es Trenc. Die Salinen liegen in einem Naturschutzgebiet Mallorcas wo das Salz zertifiziert nachhaltig in der Sonne getrocknet wird. Dabei behält das Salz eine gewisse Restfeuchte und ist besonders Geschmackvoll und lebendig.

 

Sojabohnen

Die Sojabohne stammt Ursprünglich aus Ostasien. In Japan ist deren Anbau schon vor 5000 Jahren Nachgewiesen. Wegen ihres Hohen Protein- und Ölanteils ist sie heutzutage eine weltweit geschätzte Nutzpflanze hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Soja ist wegen des Anbaus in den Tropen und die damit einhergehende Zerstörung des Regenwaldes in die Kritik geraten. Außerdem beinhalten die Bohnen wie alle Hülsenfrüchte und manche Gemüsesorten Isoflavonide die den menschlichen Östrogenen ähneln und daher auch Phytoöstrogene genannt werden. Die Wissenschaftliche Sachlage ob Isoflavonide bedenklich oder besonders Gesund sind ist bestenfalls umstritten. Japan in dem besonders viel Sojabohnen konsumiert wird genießt allerdings einer der höchsten Lebenserwartungen. Wir beziehen unsere Sojabohnen auf jeden Fall seit jeher aus Oberbayern – Regenwaldschonend und Gentechnikfrei. Durch die teilweise sehr langen Fermentationszeiten werden in unseren Produkten die Isoflavonide größtenteils abgebaut.

 

Wasser

Beim Wasser -dem Lebenselixier schlechthin- verlassen wir uns von Anfang an ausschließlich auf ein regionales, eiszeitliches Quellwasser von der Rheinsberger Preußenquelle. Es ist ein bio-zertifiziertes Wasser welches bedeutend strengeren Qualitätsstandards als handelsüblichen Wassersorten unterliegt. Der Lieferant hat sich obendrein der Nachhaltigkeit verschrieben, was die Zusammenarbeit für uns noch naheliegender bringt. Sein Geschmack ist sehr weich und wohltuend und verleiht besonders unseren Sojasoßen eine angenehme Eleganz und Feinheit.

 

Zeit

Zeit beeinflusst sehr stark den Geschmack und die Konsistenz der Fermente und ist damit wie eine Zutat. Wir geben den Fermenten viel Zeit ihren Geschmack auf natürliche Weise zu entwickeln. Dabei lassen wir unsere Produkte über Monate bis zu mehrere Jahre in Holz oder Keramikfässern reifen damit sie den richtigen Geschmack entfalten.